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Oserinsel

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OSTERINSEL März 2005

Ein lang ersehnter Wunsch ging in Erfüllung. Aber wie bei allen Raritäten muss man beharrlich auf den Erfolg hinarbeiten.
Wie der Zufall es halt manchmal will hatte ich das Grosse Glück auf etlichen Umwegen Birgit und Michael kennen zu lernen ohne dass ich Sie bis auf den heutigen Tag jemals gesehen habe.
Als ich wusste dass diese zwei Weltenbummler eine Reise zu der Osterinsel in Chile planten, stand es für mich fest, dass ich Ihnen meine Bitte um Sand von der Insel vortragen musste.

Zu meiner Grossen Ueberraschung, bekam ich kurze Zeit nach meiner Anfrage Positiven Bescheid auf meine Bitte. Wir sind miteinander bis zum Tag Ihrer Abreise immer im Kontakt geblieben Als Sie den Sand für mich Gesammelt hatten wurde mir dies per E mail mitgeteilt.
Nun ging natürlich das grosse warten los bis mir der Postbote die lang ersehnten Exemplare brachte. Fein säuberlich abgepackt und sehr genau beschriftet lagen sie nach dem auspacken vor mir. Und nicht ein Exemplar sondern deren fünf. Nun bin ich glücklicher Besitzer von 6 Verschiedenen Sanden der Osterinsel.
Liebe Birgit und Lieber Michael , ich danke Euch von ganzem Herzen für Euer Entgegenkommen mir gegenüber obwohl Ihr selbst keine Sandsammler seid.

TINO


Geschichte und allgemeine Informationen


Die Osterinsel oder auch Rapa Nui wurde am Ostersonntag im Jahr 1722 von dem Holländer Jakob Roggeveen entdeckt und ist eine kleine 160 qkm große Vulkaninsel im südlichen pazifischen Ozean. Sie liegt etwa 3600 Kilometer westlich vor Chile und etwa 2000 Kilometer von der nächsten Insel entfernt und ist damit die entlegenste bewohnte Insel der Erde. Die Osterinsel wird von ihren etwa 4000 Einwohnern, wohl auch wegen der isolierten Lage, der "Nabel der Welt" genannt. Bekannt ist die Osterinsel für die Moais, Steinfiguren mit einer Größe von bis zu 21 Meter und einem Gewicht von bis zu 21 Tonnen. Die Moais stehen auf Plattformen, den so genannten Ahus, und der Moai wurde nur mit Oberkörper mit lang gezogenem Gesicht dargestellt. Die Augenhöhlen der Statuen wurden mit Korallen gefüllt.
Osterinseln
Osterinsel ©Rivi GNU

Die Moais wurden sehr wahrscheinlich vom 9. Jahrhundert bis zum 18. Jahrhundert von eingewanderten Polynesiern aus dem Vulkangestein der Insel gehauen und aufgestellt. Man nimmt an, dass die Moais Bestandteil eines Totenkultes waren und man hat bis heute etwa 900 Figuren rund um die Insel, zumeist an der Küste gefunden. In Ausgrabungen wurden viele Figuren restauriert und man fand Figuren in allen Stadien der Herstellung, so dass man sehr genau nachvollziehen kann, wie ein Moai gefertigt wurde. Die Ausgrabungen und auch Versuche vom Abenteurer und Naturforscher Thor Hayerdahl konnten einige Fragen zur Herstellung und Aufstellung klären. Das Erstellen der Figuren endete abrupt im 18. Jahrhundert zur Zeit als die ersten Seefahrer die Insel besuchten. Es gibt im ganzen pazifischen Raum keine vergleichbare Kultur, die auch nur annähernd ähnlich monumentale Statuen baute. Das mystische Aussehen und der sehr ungewöhnliche Kult um die Moais haben Sie zu einem sehr großen Rätsel der Menschheit werden lassen.

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